Als Jugendlicher hatte so mancher nicht die rechte Lust zum Lernen, Gymnasium war nichts als Frust und Langeweile. Später trauert man um die verpaßte Gelegenheit, aber man kann sie nachholen - mit einem Fernabitur
Als Schüler eines Fernlehrinstitutes bekommt man das Unterrichtsmaterial zugeschickt; bei Rückfragen gibt es einen Ansprechpartner, der als Betreuer für den jeweiligen Schüler zuständig ist. Anders als zum Beispiel in einer Abendschule ist das Lernen unabhängig von Zeit und Ort. Wer am besten nachts im stillen Kämmerlein lernt und zu dieser Zeit von größter Aufnahmefähigkeit und Motivation profitiert, kann dann lernen, wenn alle anderen schlafen. Das Lerntempo wird individuell bestimmt; die Abendschule nimmt keine Rücksicht auf persönliche Gegebenheiten, denn der Lehrplan bestimmt das Tempo.
Wer nicht sofort mitkommt, hat schlechte Karten. Ein vielleicht schwieriges Thema kann so lange bearbeitet werden, bis man es richtig verstanden hat. So mancher Schüler, ob fern oder nah, kommt mit schriftlichen Unterlagen bessser zurecht als mit dem Frontalunterricht an vielen Schulen; die Lehrer dozieren oft, ohne auf Probleme der Schüler einzugehen. Der Schulbetrieb, der sich am "Normalschüler" orientiert, ist dafür auch nicht ausgerichtet.
Das Fernabitur ist dem Abitur der herkömmlichen Art gleichwertig, der Weg dahin aber ist flexibel und individuell auf den jeweiligen Schüler zugeschnitten. Außerdem ist es möglich, nebenher zu arbeiten, die Kosten für das Fernabitur zu verdienen und vielleicht schon früh Theorie und Praxis zu verbinden.
Zurück

