Fernabitur oder Abendschule? Diese Frage stellt sich demjenigen, der es versäumt hat, die Hochschulreife zu erlangen bzw. aus sonstigen Gründen kein Abitur machen konnte.

 

Auf dem derzeitigen Arbeitsmarkt ist ein vernünftiger Schulabschluss von großer Bedeutung für den weiteren beruflichen Werdegang. Die Konkurrenz unter den Arbeits- und Ausbildungsplatzsuchenden ist sehr groß. Beim Abitur wird unterschieden zwischen der allgemeinen Hochschulreife, die uneingeschränkt zum Studium berechtigt, und der fachgebundenen Hochschulreife, welche das Studium auf bestimmte Fächer beschränkt. Zudem gibt es noch die Fachhochschulreife, das so genannte Fachabitur, welches ein Studium meist an der Fachhochschule erlaubt.

Das Abitur lässt sich auch auf den zweiten Bildungsweg an staatlichen oder privaten Schulen nachholen. Die Erwachsenenbildung ermöglicht das Nachholen des Abiturs neben einer normalen Berufstätigkeit. In der Abendschule findet ein Präsenzunterricht in den Abendstunden und auch an Samstagen statt. Lehrer und Schüler erarbeiten zusammen den Lehrstoff, Fragen können direkt vor Ort abgeklärt werden. Für das Fernabitur gibt es verschiedene Möglichkeiten. Der Schüler erhält das Arbeitsmaterial nach Hause und bearbeitet es dort meist allein oder aber in Arbeitsgemeinschaften.

 

Das Fernabitur kann aber auch online oder über das Fernsehen mit bestimmten Programmen vorbereitet werden. Die Zeiteinteilung hierbei ist relativ frei. Teilweise werden noch zusätzliche Schulstunden am Abend festgelegt, dort können dann Fragen gestellt werden. Ob nun das Abendgymnasium oder das Fernabitur für den einzelnen sinnvoll ist, hängt unter anderem von den Kosten ab. Auch der individuelle Lernstil spielt eine große Rolle für den Erfolg.

 





Zurück