Wer für eine neue Ausbildung, Qualifikation oder zusätzliche Bildungsinteressen seinen bisherigen Arbeitsplatz nicht aufgeben möchte, sollte den Unterricht an einer Fernschule erwägen.
Auch höhere Schulabschlüsse zur Studienvorbereitung wie Abitur oder Fachhochschullreife können auf diese Weise nachgeholt werden. Voraussetzung ist allerdings, dass der Fernschüler einen Verdienst nachweist. Förderungen durch die Arbeitsagentur sind in der Regel nicht möglich. Durch ganzseitige Zeitschriftenwerbung bekannte Institute wie FEB, SGD oder ILS bieten durchweg einen guten Service bei der Betreuung ihrer Fernschüler. Dies zeigt sich bereits bei der finanziellen und zeitlichen Ausgestaltung der Lehrgänge. Die ratenweise Abzahlung der Studienkosten erstreckt sich auf eine vorgegebene Regelstudienzeit.
Diese kann ohne Kostenveränderung unbegrenzt unterschritten und meist bis zu 50 % verlängert werden. Für den Fall einer noch längeren Studiendauer oder plötzlicher Finanznot versprechen die Fernuniversitäten individuelle Lösungen. Die Kontaktaufnahme ist recht unkompliziert. Für allgemeine Fragen stehen Studienbetreuer zur Verfügung, welche problemlos per E-Mail und Telefon erreichbar sind. Anrufer zahlen in der Regel nur die normalen Gebühren für ein Ferngespräch.
Die erfahrungsgemäß sehr geduldigen Fachlehrer hingegen können im Allgemeinen nur zeitversetzt kontaktiert werden. Dazu füllt der Absolvent vorbereitete Frageformulare aus und legt diese seinen schriftlichen Arbeiten bei. Alternativ kann ein Fragebogen auch per Fax eingereicht werden. Die Antwort trifft einige Tage später ein. Es empfiehlt sich die Angabe einer E-Mail-Adresse auf dem Frageformular. Unbedingt genutzt werden sollten auch Seminarangebote zur Prüfungsvorbereitung, welche bei Studiengängen wie Abitur oder IHK-Ausbildungen oft sogar Pflicht sind.
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